Raman-Werkzeuge
Laserleistungsdichte und Risiko einer Probenbeschädigung
Dieselbe Laserleistung, die in einem mikrometergroßen Fleck fokussiert wird, erzeugt eine enorme Leistungsdichte – und kann eine empfindliche Probe verbrennen, bevor Sie ein Spektrum aufnehmen können. Berechnen Sie die Leistungsdichte [W/cm²] aus Leistung und Fleckdurchmesser (oder aus Objektiv und Wellenlänge) und prüfen Sie, in welchem Risikobereich Sie sich befinden.
Strahl auf der Probe
Sie kennen den Fleck nicht? Geben Sie Objektiv und Laser an – wir berechnen ihn aus der Beugungsgrenze:
Leistungsdichte
Das erledigt Spectrally. Empfindliche Probe, aber dennoch ein starkes Spektrum gewünscht? Wir passen Leistung, Fleck und Messmodus so an, dass das Material nicht verbrennt – sprechen Sie über Ihren Fall.
Formeln und Annahmen
Fleck (Beugung, Airy-Durchmesser): d ≈ 1,22 · λ / NA
Fläche: A = π · (d/2)²
Leistungsdichte: PD = P / A
Das Modell geht von einem beugungsbegrenzten Fleck und einer gleichmäßigen Leistungsverteilung über seine Fläche aus – ein realer Gauß-Strahl hat in der Mitte eine höhere Spitzenintensität, daher betrachten Sie das Ergebnis als gemittelten (unteren) Wert. Schädigungsschwellen sind stark materialabhängig: Ein dunkles, absorbierendes oder organisches Material wird bei einer Dichte beschädigt, bei der ein hartes Mineral keine Reaktion zeigt.
Die folgenden Risikobereiche dienen als grobe Orientierung, nicht als Sicherheitsnorm. Beginnen Sie stets mit geringer Leistung und erhöhen Sie diese unter Beobachtung des Spektrums.
Haben Sie eine Probe, bei der Sie nicht raten möchten?
Wir führen Machbarkeitsstudien selbst bei den schwierigsten Proben durch – an Ihrem Material, bei Ihnen. Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, dann besprechen wir Ihren Fall und sagen Ihnen direkt, ob Spectrally dies messen kann.
